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Die Sache mit den Tieren...

Den § 90a (BGB) gibt es jedoch bereits seit dem Jahre 1990. Dieser beginnt mit dem Satz: „Tiere sind keine Sachen.“ Gerade bei solchen Delikten die aus Rohheit geschehen und bei den denen Tiere Leiden, Schmerzen und Schäden davontragen, sieht das Strafmaß des § 17 (TierSchG) eine Geldstrafe bis zu € 25.000,– oder im schlimmsten Falle sogar Gefängnis bis zu drei Jahren vor. Also Tiere sind schon seit 1990 keine Sachen mehr. Leider ist diese „urban legends“ aber bei vielen Menschen hartnäckig verankert und wird dadurch weiter verbreitet. So musste ich auch schon öfters den Satz hören:

„Da kann man leider nichts machen, denn Tiere sind ja nur Sachen.“ Das ist aber nicht richtig, denn auf Tiere sind die für Sachen geltenden Vorschriften nur dann anzuwenden, wenn nicht etwas anderes bestimmt ist (weitgehend in Zivilprozessen wenn es ums Geld geht).

Also liebe Tierfreunde lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn es darum geht Tierschutzdelikte anzuzeigen, denn Tiere sind sogar juristisch betrachtet schon lange keine Sachen mehr.